InduS - Aktuelles

Neue Indus Gruppe in Lähden fördert Inklusion

 

Erstes Schnuppertraining

 Die neu gegründete InduS-Gruppe hat erstmals in der Lähdener Turnhalle ein Schnuppertraining veranstaltet. Dabei geht es um Inklusion.

Grundgedanke dieses Projektes ist, Menschen mit Behinderungen in den Sportbetrieb einzubeziehen. Der Projektleiter des Kreissportbundes, Hermann Plagge, stellte das Projekt „InduS – Inklusion durch Sport im Emsland“ des Kreissportbundes (KSB) im Sport-, Jugend-, Senioren- und Sozialausschuss vor. Der Kreissportbund Emsland hat sich 2013 mit dem Projekt das Ziel gesetzt, ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in den emsländischen Sportvereinen zu fördern und zu entwickeln. InduS schaffe durch Sportangebote die Voraussetzung für Begegnungen und Austausch innerhalb der Sportvereine.

 

Der Landkreis Emsland, die Städte und Gemeinden seien starke Partner für den Kreissportbund, sagte Plagge. Fast 60 Vereine aus dem Emsland sind demnach Partner des Projekts. Es gibt mittlerweile Angebote in 26 Sportarten. Inzwischen sind mehr als 600 Sportler in diesem Bereich aktiv. Bei Angeboten für Kinder und Jugendliche seien stets die Eltern einbezogen. Spitzenleistungen seien nicht wichtig, erklärte Plagge „es geht ums Dabeisein und Spaß haben“.

 

So etwas gelinge aber nur, wenn Ehrenamtliche Verantwortung hierfür übernähmen. Umso größer sei die Freude gewesen, dass in Lähden eine solche Gruppe eingerichtet werden konnte. Die vier Übungsleiter Hiltrud Feldhaus, Sabrina Etmann, Karin Knoll und Johanna Purk werden gemeinsam die Betreuung der Gruppe übernehmen, die sich nun wöchentlich in der Zeit von 15 Uhr bis 16 Uhr in der Turnhalle trifft. Schon in der ersten Einheit kamen sich die Teilnehmer durch Kennenlern- und Ballspiele, sowie Übungen mit dem Reifen näher. Ein freundlicher und rücksichtsvoller Umgang zeichnete diesen Nachmittag aus. Kontaktadresse für Interessierte ist der Kreissportbund Emsland in Sögel, Telefon 05952/940106.

Foto: Agnes Kötter

 

 

von Agnes Schwering

Meppener Tagespost, 01.11.2017

 

 

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