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Meppen mit Vorreiterrolle in Niedersachsen

 Stadt Meppen fördert weiter Inklusionsprojekte

Sieben Inklusionsprojekte wurden im vergangenen Jahr von der Stadt Meppen finanziell gefördert. Nachdem der Stadtrat den Haushalt beschlossen hat, kann das städtische Förderprogramm auch in 2017 wieder in Anspruch genommen werden. Ziel ist es, die Kreisstadt Schritt für Schritt zur inklusiven Stadt zu entwickeln.

 

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland verpflichtet, die Voraussetzungen für eine inklusive Gesellschaft zu schaffen. Auch die Kommunen sind gefordert, die Bestimmungen in die Praxis umzusetzen. Aus diesem Grund hat die Stadt Meppen im vergangenen Jahr eine Ist-Analyse für die Kreisstadt erarbeitet. „Wir zählen zu den ersten Kommunen in Niedersachsen, die eine solch umfassende Analyse erarbeitet hat und nehmen daher eine Vorreiterrolle ein“, berichtet Walter Teckert, Beauftragter für Menschen mit Behinderungen im Stadthaus, von vielen positiven Rückmeldungen aus Hannover. Mit dem Ratsbeschluss, bei allen Entscheidungen die inklusive Ausgestaltung der kommunalen Strukturen und Angebote in Meppen zu berücksichtigen, habe die Kreisstadt Nägel mit Köpfen gemacht. Zudem haben Meppen mit dem Förderprogramm für Inklusionsprojekte ein sichtbares Zeichen gesetzt.

 

So wurden Aktionen für Menschen mit Behinderungen, Aktion gegen Homo- und Transphobie oder auch Aktionen für die Integration von Flüchtlingen durchgeführt. „Um des Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger und damit auch die Entwicklung zur inklusiven Stadt weiter zu unterstützen, wird das Programm in 2017 fortgesetzt“, so der Verwaltungschef.

 

Zuschüsse werden demnach für in Meppen durchgeführte Projekte gewährt, von denen Menschen mit Behinderung, aber auch andere Personenkreise, die von Diskriminierung betroffen sind, unmittelbar profitieren. Zudem müssen die Projekte gemeinnützig ausgerichtet sein. Nicht gefördert werden bauliche Maßnahmen. Einzelpersonen, Gruppen oder auch Vereine können so bis zu 500 Euro für ein Inklusionsprojekt erhalten. Lediglich ein kurzer Antrag müsse dafür ausgefüllt werden.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden die „Richtlinien zur Förderung von Inklusionsprojekten in der Stadt Meppen“ sowie auch den entsprechenden Antragsvordruck ab sofort unter www.meppen.de. Ansprechpartnerin im Stadthaus ist Petra Trossen, die unter Telefon 05931/153-282 zu erreichen ist.

Das bereits bestehende Inklusions-Sportangebot der Vereine in Meppen, die kann im Sportangebotsfinder mit allen Einzelheiten unter http://www.indus-emsland.de nachgeschlagen werden.

 

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