InduS - Aktuelles

Über 900 Menschen mit Behinderung haben geantwortet

Projektteam InduS hat erneute Befragung zur Teilhabe im Sport durchgeführt und ausgewertet

Das InduS-Projektteam (v.l.: Hermann Plagge, Anna Sievers, Frank Eichholt, Veronika Röttger) bei der gemeinsamen Auswertung der Bedarfserhebung.Nach 2013 ist wiederum eine Befragung von Menschen mit Behinderung vom Inklusionsprojekt des Kreissportbundbund Emsland (KSB) durchgeführt worden. Mit Unterstützung der InduS-Projektpartner, dem Christophorus Werk Lingen, dem St. Vitus-Werk Meppen und dem St. Lukas-Heim Papenburg konnten innerhalb kurzer Zeit 3800 Fragebögen emslandweit verteilt werden.

 

Die Ergebnisse der Befragung sind vom Projektteam erfasst, ausgewertet und analysiert worden. Im Vergleich mit den Daten aus der Befragung 2013 lassen sich Projektentwicklungen ebenso ableiten wie neue Handlungs- und Aufgabenfelder  ermitteln. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für die vom Projektteam erarbeiteten nächsten Schritte. Eine Aufgabe ist, interessierte Menschen mit Behinderung in bereits bestehende inklusive Sportangebote zu vermitteln. Ebenso werden weiter Sportvereine gesucht, die ein gemeinsames Miteinander ermöglichen.  Sportvereine die noch nicht im Projekt vertreten sind, aber bei denen Menschen mit einer Behinderung bereits aktiv sind, sollen ebenfalls angesprochen werden.

 

Sowohl für das gesamte Emsland als auch für die Regionen südliches Emsland, mittleres Emsland und nördliches Emsland liegen die Daten vor. Emslandweit haben über 900 Menschen (24%) mit Behinderung geantwortet und ihre Wünsche im Bereich Sport deutlich formuliert. Nach der Befragung 2013 wiederum eine bemerkenswerte Resonanz. Über 92 % der Befragten äußerten den Wunsch, dass die Sportvereine sich dem Thema Inklusion öffnen. Der Wert ist gegenüber 2013 sogar noch leicht angestiegen. Weiterhin hoch ist auch die Bereitschaft der Menschen mit Behinderung Sportangebote in den Vereinen sofort oder später zu nutzen (71,7%).

 

Aus den Ergebnissen - ablesbar an der aktiven Teilnahme sowie dem Öffnungs-wunsch und der Bereitschaft Angebote zu nutzen - ergibt sich weiterhin ein eindeutiges Mandat zur Fortführung von InduS. Zur erfolgreichen Umsetzung eines gemeinsamen Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderung wird die Unterstützung und das Engagement aller Beteiligten benötigt.

 

 

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